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Die Kraft der Gedanken

Die Kraft der Gedanken            2014 02 03pdf icon 60


Die Kraft der Gedanken ist real, das gilt für die positive Seite genauso wie für die negative, und deshalb muss man sie für die positive Seite verwenden. Die auserwählten, die all diese Tatsachen beobachtet haben, haben darin großartige Möglichkeiten entdeckt, um ihre Existenz zu verbessern, während sich die meisten Menschen niemals mit den Erfahrungen ihres täglichen Lebens beschäftigen, um daraus zu lernen: Sie leben unbewusst und immer im negativen Bereich, mit einem verstörten Gesicht und ständig mit dem beschäftigt, was nicht geht, was schrecklich und katastrophal ist. Das Unglück geschieht nicht, aber sie denken unaufhörlich so gut daran, dass es sich schließlich doch ereignet: weil sie so viel daran gedacht haben, ist es ihnen gelungen, es anzuziehen! Die Vergangenheit, wie ich sie verstehe, ist ein bedauernswerter Bewusstseinszustand, wo immer etwas fehlt, während die Zukunft ein vollkommener Bewusstseinszustand ist.

Alle unvollkommenen Bewusstseinszustände, die ihr durchlebt, wie Befürchtungen, Ängste usw., haben also die Zukunft beeinflusst, aber sie gehören der Vergangenheit an, da die Vergangenheit nur aus Unordnung, Laster, Krankheit und Tierischem besteht. Zukunft bedeutet im Gegenteil Verbesserung und Vervollkommnung, denn wir gehen alle der Vervollkommnung entgegen. Die erste Aufgabe ist, dass ihr anfangt, über eure Gedanken zu wachen. Was ihr auch tut, wirft immer einen Blick auf euer Innenleben, um zu wissen was eure Gedanken machen, womit sie sich befassen. Ihr müsst immer achtsam, klar und bewusst sein. Wie oft habe ich schon Menschen gefragt: „was denken Sie?“ Und sie wussten es nicht, Sie hatten noch nie darauf geachtet, und wissen nicht, was Sie denken! Wie sollen sie unter diesen Bedingungen fähig werden, die instinktiven Kräfte zu beherrschen, sie zu lenken, zu konzentrieren und zu benutzen? Das ist vollkommen unmöglich. Wenn Ihr unbewusst alles herein lasst, ohne jegliche Kontrolle, dann werden euch diese Kräfte eines Tages beherrschen. Um Meister zu werden, müsst ihr als erstes die Situation in die Hand nehmen, das heißt aber, immer eurer Gedanken und Gefühle bewusst zu sein. Die größte Qualität ist, sich immer bewusst zu sein und in jedem Augenblick zu wissen, welcher Natur die Strömungen sind, die einen durchfließen. Sobald sich ein negativer Gedanke oder ein negatives Gefühl einschleicht, hält er es auf und ersetzt oder verwandelt es, das ist die erste Arbeit. Es ist sinnlos, auf große spirituelle Verwirklichung zu warten, wenn die grundlegenden Qualitäten nicht vorhanden sind, um mit dieser Arbeit beginnen zu können, muss man immer wach und achtsam sein, um sofort zu wissen, welche Strömungen euch durchqueren, das ist der Anfang. Es gibt Augenblicke, in denen ihr zum Beispiel sauber macht, an etwas bastelt oder Autofahrt und auf das konzentriert seid, was ihr tut. Aber in Wirklichkeit ist ein Teil von euch in negative, nachfolgende Gedanken und Gefühle usw. Versunken. Das kann stundenlang dauern, ohne dass ihr es bemerkt, ihr seht, man kommt immer wieder auf die von Jesus gegebene Weisung zurück. „Wachet und betet.“ „Wachet“ heißt natürlich, dass man nicht schlafen soll, aber auf der spirituellen Ebene. Man muss in seinen Gedanken immer wach und achtsam sein, um feststellen zu können, dass es Strömungen, unreine, schädliche Elemente gibt und diese dann meiden. Wer nicht wachsam ist und sich nicht beobachtet, ist sämtlichen Gefahren ausgeliefert. Es gibt nichts Schlimmeres, als mit geschlossenen Augen zu leben man muss die Augen offen halten um immer zu wissen was in einem vorgeht, man muss also wachen, und „beten“, was bedeutet beten? Nachdem ihr gewacht habt, d.h., einen Blick auf euer Innenleben geworfen habt, um zu sehen, was dort geschieht, müsst ihr Eingreifen, Euch der Angelegenheit direkt annehmen, um ein Element herauszunehmen, und ein anderes hinzuzufügen. Ihr müsst die Lage beherrschen, die Feinde daran hindern, dass sie sich ausbreiten und alles verwüsten. Das bedeutet Beten. Beten heißt, ein Heilmittel herbeizuholen, eine Besserung herzustellen. Beten ist nichts anderes, als den Kopf mit dem kürzesten und schnellsten Wellenlängen zu berühren, die euch mit dem Schöpfer verbinden: und auf diese Weise ändert ihr die Bewegungen und Schwingungen in eurem Inneren. Beten heißt, eine positive, lichtvolle, göttliche Bewegung in Euch auszulösen. Vergesst also niemals: der erste Schritt zur Freiheit, zur Kraft ist, zuerst einen Blick auf euer Inneres zu werfen, um zu sehen, wie alles um euch steht, um dann heilsam einzugreifen soweit es euch möglich ist, diese Weisung „wachet und betet“ hat also eine große Bedeutung im spirituellen leben. Die Gedanken sind eine Kraft, eine Macht, ein Instrument, das Gott den Menschen gegeben hat, damit er zum Schöpfer wird wie Er, d.h., ein Schöpfer von Schönheit und Vollkommenheit. Ihr sollt wissen dass die unsauberen Gedanken und Gefühle, welche die Menschen um sich verbreiten, aus der psychischen Atmosphäre der Erde einen wahren Sumpf machen der nicht vom frischen Wasser gereinigt wird und wo es von aller Arten von Tieren wimmelt, von Würmer, Kaulquappen, Schmutz, d.h. Krankheit, Hass, Sinnlichkeit, Boshaftigkeit, Eifersucht, Habsucht. Man beklagt sich immer mehr über die Umweltverschmutzung, aber die wirkliche Verschmutzung findet im Geiste statt, dass es jetzt so viele Kranke gibt, kommt nicht nur durch die Verschmutzung der Luft, des Wassers und der Nahrungsmittel, nein! wenn die psychische Atmosphäre nicht verschmutzt wäre, würde es dem Menschen gelingen, die äußeren Giftstoffe zu neutralisieren. Das Übel ist zuerst im Inneren zu suchen. Wenn der Mensch sich in Harmonie befindet, reagieren seine inneren Kräfte, und entledigen sich selbst auf der physischen Ebene, der Ungereimtheiten. Auf diese Weise gelingt es dem Organismus sich zu verteidigen. Eines müsst ihr unbedingt wissen und das ist, dass alle Gedanken, selbst die schwächsten und Unbedeutendsten, eine Realität sind. Man kann sie sogar sehen, es gibt Wesen, die sie sehen können. Auf der physischen Ebene bleiben sie natürlich unsichtbar und ungreifbar, aber sie sind Wirklichkeit. Und durch die subtile Materie, aus der sie bestehen, sind sie lebende Geschöpfe, die Unkenntnis dieser Wahrheit ist der Grund vielen Unglücks. Die Menschen sehen und fühlen nicht, dass die Gedanken arbeiten, dass sie aufbauen, oder aber zerreißen und zerstören und sie erlauben sich alles Mögliche zu denken ohne zu wissen, dass sie sich auf diese Weise den Weg zur Entwicklung versperren. Gott hat die größte Macht, die er gewähren konnte, dem Geist geschenkt. Nachdem jeder Gedanke von dieser Macht des Geistes, der ihn erschuf, durchdrungen ist, hat er natürlich seine Wirkung. Mit dieser Erkenntnis könnt ihr Wohltäter der Menschheit werden. Jeder kann seine Gedanken wie Boten, wie kleine, lichtvolle Geschöpfe durch den Raum senden, bis hin zu den entferntesten Regionen, und sie beauftragen, dem Wesen zu helfen, sie zu trösten, aufzuklären und zu heilen, derjenige, der diese Arbeit bewusst vollzieht, dringt nach und nach in die Geheimnisse der göttlichen Schöpfung ein. Unsere Gedanken sind wie die Strahlen einer Sonne, und diese Sonne ist unser Geist. Die Sonne strahlt eine Quintessenz von außerordentlicher Kraft aus, die von ihren Strahlen - wie von kleinen, mit Nahrung und Reichtümern beladenen Waggons - sehr weit in den Raum transportiert werden und unser Geist sendet seine Strahlen, die Gedanken, ebenso in den Raum wie die Sonne, um sie für das Gute oder das Böse verwenden, mit dem sie beladen wurden, entscheidet euch also, nur Gedanken und Gefühle auszusenden, die segensreiche Konsequenz haben, wenn ihr merkt das ihr nicht mehr Herr der Lage seid, dass ihr alle negativen Impulse hingibt, dann reagiert und versucht, eine andere Richtung einzuschlagen. Wenn ihr nicht bewusst seid, wenn ihr ohne es zu bemerken, schlechte Gedanken nährt, arbeiten diese an allem Unglück. Es heißt in den Evangelien: seid wachsam! das bedeutet wach zu sein für alles, was in euch selbst vorgeht und nicht außerhalb, denn außerhalb ist es nicht sehr riskant. Seid wachsam d.h. der Geist, das Bewusstsein muss wach sein. Jeder Gedanke muss als Individuum betrachtet werden, das versucht, solange wie möglich zu leben, bis es sich dann schließlich nicht mehr halten kann und stirbt, außerdem vereinen und verstärken sich alle Gedanken, die gleichartig sind. Man ist es nicht gewohnt, die Gedanken als lebendige Wesen zu betrachten, davon wird in der offiziellen Wissenschaft nichts erwähnt, das ist ein vollkommen unbekannter Bereich. Allein die Auserwählten und die Einweihungswissenschaft, die sich mit dieser Frage ausführlich beschäftigt, haben Lehren, dass die Gedanken lebende Wesen sind und sie sagen sogar, dass sie nicht vom Menschen erschaffen werden. Sie können sich in ihm niederlassen, um ihm zu helfen oder zu schaden, aber der Mensch ist nicht ihr Schöpfer. Er schafft lediglich die Bedingungen, damit sie ihn aussuchen. Es geschieht mit den Gedanken wie mit den Kindern. Der Frau und der Mann kann niemals ein Kind erschaffen, das heißt seinen Geist. Sie erbauen ihm lediglich seine Wohnung, den physischen Körper, der dann von seinem Geist bewohnt wird, und diese Wohnstätte ist entweder eine Hütte, ein Palast oder ein Tempel, entsprechend der Qualität des Materials, dass sie sich beschaffen konnten, der Mensch erschafft also die Gedanken nicht, er zieht sie nur an oder stößt sie ab, denn auch in diesem Bereich wirken die Gesetze der Anziehung und Abstoßung gewertet Fragen, „aber wie und womit ziehen wir die Gedanken an? Erschaffen wir Gedanken, welche dann andere anziehen?“ Nein, in Wirklichkeit kommen wir auf die Welt, und die Gedanken bewohnen uns bereits. Diese Gedanken sind wie Arbeiter, die an der Konstruktion unserer Existenz teilnehmen. Jeder von uns ist ebenfalls ein Gedanke. Das ganze Universum ist nur von Gedanken des Herrn bewohnt. Er denkt, und alle sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfe sind seine Gedanken. Man kann also sagen, dass ein Gott denkt, und wir, wir denken in dem Maße, wie wir fähig sind, uns ihm zu nähern und uns mit seinem Geist zu identifizieren. Solange wir nicht von göttlichem Geist erfüllt sind, denken andere Wesen durch uns und verfügen über uns, also sind Gedanken auch Wesenheit, die im Dienst des Menschen steht, und durch sie ist es ihm möglich, andere Wesenheiten anzuziehen. Genauso steht dem Menschen in seiner Inneren seit seiner Geburt eine bestimmte Anzahl zur Verfügung. Es sind Gedanken, aber auch Gefühle, Impulse: das sind unabhängige Wesenheiten. Ich weiß wohl, dass es euch sehr schwer fällt, derartige Ideen zu akzeptieren, weil man euch ganz anders unterrichtet hat. Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, die Gedanken seien das Resultat eines Sekrets des Gehirns, so wie die Gallenflüssigkeit von der Gallenblase ausgeschieden wird, nein! Das ist ein Irrtum! So viele Diener wir also im Inneren haben, so viele Möglichkeiten haben wir auch, um Bedingungen herzustellen damit uns der Himmel in Gestalt von Begabung, Tugenden und Fähigkeiten besucht und bewohnt, wenn wir unsere Gedanken selbst erschaffen könnten, müssten wir uns auch neue Begabungen zimmern können oder fähig sein, diejenigen die wir besitzen nicht zu verlieren. Doch wie viele Leute haben ihr Talent als Sänger, Maler, Musiker usw. Oder als Heiler und Hellseher verloren, in unserem Inneren kommen und gehen unablässig Wesenheit. Gewiss, es fällt euch schwer zu begreifen, dass nicht ihr selbst die Schöpfer eurer Gedanken seid, aber das ist die Wirklichkeit. Der Mensch hat eine riesige Anzahl von Gedanken zu seiner Verfügung, sie sind seine Diener, genauso wie ein Vater eine Anzahl Kinder haben kann die ihm bei seiner Arbeit behilflich sind, aber er ist nicht ihr Schöpfer. Der Vater und die Mutter haben Ihnen den physischen Körper gegeben, aber der Geist kam von woanders her. Als Geist sind wir selbst auch ein Gedanke, aber nicht wir haben diesen Gedanken erschaffen, sondern der Schöpfer. Wir sind also ein mächtiger Gedanke, gut ausgerüstet, und dieser Gedanke hat seinerseits viele anderen Gedanken in seinen Dienst. Wir sind eine Schöpfung Gottes, und er allein erschafft die Gedanken und sendet sie aus. Die Engel und Erzengel sind auch Gedanken Gottes: und das Universum ist der Tempel, den Gott mit seinen Gedanken bevölkert hat, d.h. mit Dienern, Wesenheiten und Geistern und der Herr hat die Gedanken, die Geister erschaffen, und das Universum, um sie zu beherbergen, die Gedanken sind eine Kraft, eine Energie, aber sie bestehen auch aus einer sehr feinen Materie, die in einer der physischen Ebene sehr weit entfernten Region arbeitet. Nehmen wir das Beispiel der Antennen. Sicher habt ihr schon auf Dächern oder auf der Spitze eines Turmes Radio oder Fernsehen Antennen gesehen, und ihr wisst auch, dass sie dazu dienen, Wellen und Schwingungen aufzufangen. Hat sich auf diesen Antennen seit ihrer Installation eine Schicht gebildet, zeigen sie irgendwelche Ablagerungen von den empfangenen Schwingungen? Nein, sie haben weder ihr Gewicht noch ihr Volumen verändert. Sie haben etwas empfangen aber dieses Etwas ist nicht materiell. Es bedarf zwar immer einer materiellen Basis, um Wellen zu erzeugen, aber die Wellen selbst sind nicht materiell. Die Antennen empfangen also Schwingungen, bestimmte Wellenlängen und übertragen Sie dann auf die verschiedensten Apparate welche diese Bewegungen ihrerseits wieder an andere Apparate weitergeben die schließlich physische Phänomene auslösen. Die Gedanken als Energieform, Schwingung und Kraft, werden von bestimmten, mit Antennen ausgestatteten Zentren wahrgenommen. Diese Antennen die im Gehirn oder noch höher, auf der ätherischen Ebene liegen, beginnen zu vibrieren und an die anderen Apparate Botschaften weiterzuleiten. In dem Moment wird im ganzen Körper Verschiedenes aufgezeichnet und ausgelöst. Kräfte und Energien beginnen zu kreisen. Gewiss, man sieht es nicht und es ist sinnlos auf der physischen Ebene Ergebnisse sehen zu wollen, aber im feinstofflichen Bereich hat sich etwas verändert, wenn man nun aber dafür sorgt dass die Übertragung auf die anderen, dichteren Regionen und viel gröberen Apparate stattfinden kann, lässt sich das gesamte Übertragungssystem wiederherstellen. Damit ist es klar: wenn es heißt, dass sich die Gedanken realisieren, so stimmt das absolut, aber man muss verstehen wie. Die Gedanken gehen durch Mauern und Gegenstände, ohne Spuren zu hinterlassen und damit Sie auf die Materie einwirken können muss man ihnen Brücken bauen, das heißt eine ganze Reihe von Bindegliedern. Schickt sie durch diese Verbindungen hindurch, dann werdet ihr sehen, dass sie in der Lage sind, das ganze Universum zu erschüttern. Das Gefühl ist jener Hebel, der fähig ist, auf die Materie einzuwirken. Die Gedanken sind zu entfernt, zu subtil, sie ziehen vorüber, ohne etwas berühren zu können oder es zum Schwingen zu bringen. Sie können nur unsere Antennen berühren, unsere feinsten Geräte, die ganz hoch oben, im Bereich des Geistes liegen. Um die Materie zu erreichen, muss der Geist durch die Seele hindurch, d.h. durch den Intellekt und das Herz herab steigen. Ich kann euch das durch eine Analogie erklären, mithilfe eines Phänomens, dass ihr alle kennt: die Einwirkung der Sonne auf die Luft, das Wasser und die Erde man muss also wissen, dass die Gedanken ihre Macht nicht direkt auf die physische Ebene ausüben können, sondern es bedarf der Vermittler. Von glühenden Kohlen oder Suppe nimmt man auch nicht mit der Hand, sondern mit einer Zange oder mit einem Schöpflöffel. So ist es mit allem. Und der Arm, was ist der Arm? Nun, er ist genau dieses Verbindungsglied zwischen den Gedanken und dem Gegenstand. Es sind immer die Gedanken, welche die Leute in Bewegung bringen oder sie anhalten, die Kriege und Zerstörungen heraufbeschwören oder die edelsten Unternehmungen bewirken. Der Gedanke ist wirksam, aber nur wenn er Arme hat, die ihn ausführen. Der Mensch ist ein ausführender Arm. Der Arm des Menschen ist ein Symbol des ganzen Menschen, der einen anderen Arm darstellt,  ja, der Arm ist eine Zusammenfassung des Menschen, der Mensch ist dieser Arm für die Gedanken und möglicherweise sind die Gedanken ebenfalls ein Arm für andere Gedanken aus immer höher entwickelten Regionen, bis hinauf zur Gottheit die alle Arme d.h. alle Geschöpfe benutzt. An der Spitze steht also der der Geist, welcher die Gedanken beeinflusst, die Gedanken sind materieller als der Geist und immer mit dem Gefühl in Verbindung. Wenn ihr zum Beispiel denkt, dass ein Freund euch wirklich schadet und gefährlich wird, dann verändert sich euer Gefühl für ihn, und ihr hört auf, ihn zu lieben. Und umgekehrt. Das Gefühl verändert sich der Natur der Gedanken entsprechend, das konnte man immer wieder feststellen und wenn das Gefühl einmal da ist, so trägt es den Menschen zu handeln, denn er will sich immer durch seine Handlung ausdrücken. Versucht nicht, die Materie direkt durch eure Gedanken zu berühren, es wird euch nicht gelingen. Die Gedanken dienen hauptsächlich dazu, zu erkennen, zu verstehen und sich zu orientieren, aber sie können nicht auf die Materie einwirken, wenn sich das Herz nicht dazu schaltet. Solange der Wunsch und das Gefühl nicht in Euch geweckt sind, tut es nichts. Nun werdet ihr fragen, „wie kann man mit der geistigen Welt in Verbindung treten“? ich sprach vorher von Antennen, die Wellen und Schwingungen empfangen. Der Mensch besitzt solche Antennen, es sind spirituelle Antennen, diese Antennen sind mit einer Folge von Stimmgabeln vergleichbar, die ihrer Länge entsprechend mit bestimmten Wellenlängen schwingen, zu denen sie in Resonanz, in Affinität stehen. Der Mensch wird materieller oder spiritueller, je materieller er wird umso mehr empfängt er die Mitteilung aus den niederen Frequenzregionen, je mehr er sich verfeinert und vergeistigt, umso intensiver wird sein Leben und umso mehr empfängt er die himmlischen Schwingungen. Das hängt ganz von ihm ab, denn er besitzt innerlich alle Möglichkeiten. Dieser Vorgang aus unserem psychischen Leben ist auf ideale Weise durch die Sonne ausgedrückt, die ihrerseits auch nur durch die Bindeglieder von Luft und Wasser auf die Erde einwirken kann, um sie zu formen wenn ihr diesen Vorgang begreift, werdet ihr fähig, wunderbare Schöpfung zu vollbringen. Die gesamte Wissenschaft der weißen Magie und der Theologie ist hier, in diesem Bild von den vier Elementen enthalten: Sonne, Luft, Wasser und Erde. Alles liegt also in der Intensität, und die Intensität ist immer verbunden mit der Fähigkeit, seine Gedanken und Gefühle von allen Beschäftigungen zu befreien, die dem Gebet entgegenstehen. Darum ist die innere Haltung so wichtig: Man muss sich befreit fühlen. Ein oder zwei Stunden lang alles Übrige beiseitelassen und in eine intensive spirituelle Arbeit eintauchen, denn nur unter dieser Bedingung wird man vom Himmel erhört. Zuletzt empfehle ich euch eine der wichtigsten Wahrheiten. Sie wird von allen Meistern gelehrt: nämlich, dass jeder, eines Tages in der Region leben wird, in die er seine Gedanken ausgesandt hat. Wenn ihr also diese verlasst, werdet ihr in die erhabenste Region eurer Gedanken aufsuchen. Wenn diese Gedanken zur Hölle lenken, werdet ihr euch in der Hölle wiederfinden, Das ist die größte Wahrheit! Ihr könnt absolut sicher sein, dass, wenn ihr nur nach Intelligenz, Liebe oder Schönheit verlangt, euch keine Kraft jemals daran hindern kann, in der von euch bevorzugten Region zu wohnen, dort, wo eure Gedanken und Wünsche weilten. Sicher, ich habe Gott noch nicht gefunden, aber Gott hat sich in meinen Gedanken und Gefühlen wiederspiegelt, denn diese Hoffnung, dieser Glaube ist bereits Gott.


In Licht und Liebe     

ich bin ARTIS

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